architecture
GfZK-1
Die GfZK-1 befindet sich in der von Peter Kulka umgebauten und 1998 eröffneten Gründerzeitvilla, die 1999 mit dem Architekturpreis der Stadt Leipzig ausgezeichnet wurde. Peter Kulka nahm bei seinem Umbau weitgehend auf die repräsentative, architektonische Struktur der Villa Rücksicht, straffte diese, behielt die Raumfolgen bei und erweiterte diese um Durchblicke und Sichtachsen im Inneren. Die Räume selbst sind klar gestaltet, die architektonischen Details reduziert, bis auf drei Räume [Salon Credner, Salon Herfurth, Café] wurde die Villa entkernt. Innen folgte Kulkas Gebäude dem Konzept des White Cubes. Er schuf Räume, die die volle Konzentration auf Kunst und deren ästhetische Qualitäten ermöglichen sollen. Der Anbau von Kulka setzt sich kontrastreich vom Jahrhundertwendebau ab.
GfZK-2
Die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig erhielt ein ca. 1000 qm großes Ausstellungsgebäude, mit dem das im Musikviertel am Clara-Zetkin-Park gelegene Ensemble der GfZK-1 und der Nebengebäude ergänzt wurde. Entstanden ist ein Gebäude, das sich an der Schnittstelle zwischen Museumsarchitektur und spezifischer Ausstellungsarchitektur positioniert. Die Konzeption des Projektes für die GfZK Leipzig basierte auf der Frage nach der räumlichen Entsprechung einer auf mehreren gleichzeitigen Ebenen angesiedelten Arbeitsform, in der diese unterschiedlichen Arbeitsebenen immer wieder in neue Verbindungen gebracht werden können. In einer engen Zusammenarbeit zwischen der GfZK und as-if berlinwien wurden seit Anfang 2002 die architektonischen Parameter dafür konzipiert und innerhalb des zur Verfügung gestellten Budgets von 2,5 Mio. Euro umgesetzt.
Gebäudedaten:
Bruttogeschossfläche: 1000 qm
Planungs- und Bauzeit: 2002 – 2004
Baukosten: 2,5 Mio. – brutto inkl. Nebenkosten
as-if berlinwien:
Paul Grundei, Stephanie Kaindl, Christian Teckert
Mitarbeit: Claudia Heger, Michael Montag
Räume des Verhandelns/Negotiating Spaces. as-if berlin wien, Jovis Verlag, Paul Grundei, GfZK-2, Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK), Leipzig


















